„Nur nicht verlieren“ lautete die Devise für den SK Rapid Wien vor dem gestrigen Abendspiel in der UEFA Europa League. Die fünfte Runde der Europa-League-Saison versprach also ein äußerst hartes Duell gegen die belgische Mannschaft von KRC Genk. Nicht zuletzt deswegen, weil KRC Genk die letzten fünf Heimspiele in der UEFA Europa League gewinnen konnte und eine Auswärtsniederlage der Wiener bereits das Ende einer internationalen Bühne bedeuten würde. Mit einem Remis allerdings hätten die Wiener im letzten Spiel der Gruppenphase immerhin noch ein Endspiel gegen Athletic Bilbao vor eigener Kulisse herbeiführen können. Doch auch ein Punktgewinn blieb ihnen gestern verwehrt und Rapid muss sich gegen Genk 1:0 geschlagen geben. 

Neo-Trainer Damir Canadi überraschte gleich zu Beginn mit einer stark veränderten Anfangsformation im Vergleich zum enttäuschenden Bundesligaauftritt zuletzt gegen Red Bull Salzburg. Rapid begann mit einer Dreierkette – darunter der wiedergenesene Christopher Dibon – und bot mit Maximilian Wöber und Manuel Thurnwald gleich zwei 18-jährige Talente auf. Obwohl sich Rapid, trotz aktuell nicht zu leugnender Probleme, in der Anfangsphase relativ gut in das Spiel kämpfte, durften die technisch starken Belgier schon recht früh in dem Spiel jubeln. Nach einem gut angetragenen Kopfball an die Stange, prallte der Ball etwas glücklich zu Nikolas Karelis, der den Ball aus kurzer Distanz nur mehr in das Tor bugsieren musste. Genk verbuchte in der 24. Minute noch eine weitere hochkarätige Chance, während Rapid in der Offensive eigentlich die gesamte erste Hälfte zu harmlos agierte. Die beste Möglichkeit fand noch Nationalteamspieler Louis Schaub vor, der aber seinen Schuss nach einem weniger guten ersten Ballkontakt nicht auf das Tor brachte.

Die zweite Halbzeit begann gleich mit einer Doppelchance von Genk, denen man anmerkte, dass sie bereits früh im Spiel alles klar machen wollten. Trotz gutem Beginn der Belgier, versuchte Rapid in weiterer Folge mit etwas mehr Entschlossenheit den Weg nach vorne zu suchen. Dies gelang auch phasenweise, aber auch Genk blieb stets gefährlich. In der letzten Viertelstunde setzte Canadi unter anderem auch mit der Einwechslung des langzeitverletzten Phillipp Schobesberger auf eine Schlussoffensive und Rapid konnte sich das eine oder andere Mal halbwegs gute Chancen herausspielen; das so wichtige Tor gelang jedoch nicht mehr. Rapid verliert also trotz einer ordentlichen Leistung und muss sich bereits vor dem letzten Gruppenspiel gegen Athletic Bilbao von der Europa League verabschieden. 


Nikolaos Karelis Goal HD – Genk 1-0 Rapid… von RussellLerman

Zusammenfassung:

KRC Genk – SK Rapid Wien 1:0 (1:0) Genk, Luminus Arena, 10.000 Zuschauer, SR Kruzliak (SVK) Tor: Karelis (11.)

Genk: Bizot – Castagne, Brabec, Colley, Nastic – Susic (79./Heynen), Ndidi, Pozuelo – Bailey, Karelis (85./Samatta), Buffel (90./Trossard)

Rapid: Novota – Thurnwald (73./Kvilitaia), Sonnleitner, Schößwendter, Dibon, Schrammel – Grahovac, Wöber, Schaub (84./Jelic) – Traustason, Joelinton (63./Schobesberger) Gelbe Karten: Pozuelo, Bizot bzw. Wöber, Kvilitaia, Dibon Die Besten: Bailey, Buffel bzw. Dibon

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