Admira Wacker Mödling verliert das Hinspiel in der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA Europa League beim bulgarischen Rekordmeister ZSKA Sofia mit 0:3. Die Bulgaren sind das gesamte Spiel die bessere Mannschaft, der Traum der Niederösterreicher vom Aufstieg in die nächste Runde dürfte damit beendet sein.


Die Admira reiste ohne Trainer Ernst Baumeister nach Bulgarien, der aufgrund eines Todesfalls in der Familie sein Team nicht begleitete. Für ihn übernahm Co-Trainer Michael Horvath und der stellte gleich neun Europacup-Debütanten in die Startelf.

Die ersten zehn Minuten vergingen ohne eine wirkliche Chance auf beiden Seiten. Nur bei einer Hereingabe von Jorginho hatte Admira-Tormann Andreas Leitner leichte Probleme, ein Abwehrspieler konnte den Ball aber klären. ZSKA hatte zwar öfter den Ball und suchte den Weg zum Tor, doch ohne Erfolg. Die Admiraner hatten in der ersten halben Stunde öfter Probleme mit dem Tempo der Bulgaren, schafften es allerdings gute Möglichkeiten von Sofia zu verhindern. Ein Schuss von Jorginho wurde von einem Abwehrspieler der Niederösterreicher geblockt (15.). Ein geblockter Schuss von Marco Kadlec in der 21. Minute war die beste Chance der Admira in der ersten Halbzeit. In der 29. Minute hatte Edwin Gyasi dann viel zu viel Platz auf der linken Seite, flankte in den Strafraum und Kiril Despodov köpfte den Ball ins Tor. Wenige Augenblicke danach fiel Jorginho im Strafraum, der schottische Schiedsrichter John Beaton gab wohl zurecht keinen Strafstoß. ZSKA spielte weiter nach vorne und nach 34 Minuten machte Despodov seinen zweiten Treffer des Spiels. Von Gyasi optimal angespielt ließ der 21-Jährige Bulgare Leitner keine Abwehrchance. Nach einem Handspiel von Milos Spasic im Strafraum erhielt Sofia einen Elfmeter, den Maurides souverän verwandelte (38.). Mit dem 0:3-Rückstand ging es dann in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Daniel Toth für Morten Hjulmand ins Spiel. Die Niederösterreicher zeigten sich in der Offensive ein bisschen besser, als noch im ersten Durchgang. Ein Kopfball von Dominik Starkl ging knapp am Tor vorbei, ein Schuss aus der Drehung von Sinan Baksis bereitete ZSKA-Tormann Vytautas Cerniauskas keine Probleme. Ein weiterer Versuch des 24-Jährigen Stürmers landete ebenfalls in den händen des Schlussmannes. ZSKA Sofia schaltete in den Verwaltungsmodus und suchte nicht mehr zwingend den Weg zum Tor. Nach 72 Minuten ging ein Kopfball eines Admira-Spielers knapp neben den Kasten, die Niederösterreicher versuchten immerhin einen Auswärtstreffer zu erzielen. Im Vergleich zur ersten Halbzeit war nur noch wenig Tempo in der Partie, das Spiel fand fast nur im Mittelfeld statt. Chancen gab es in den letzten zwanzig Minuten keine mehr, bis auf einen Starkl-Schuss in der 93. Minute, der das Tor verfehlt.

ZSKA Sofia gewinnt das Spiel verdient mit 3:0. Das Rückspiel findet nächsten Donnerstag um 19:00 Uhr in der BSFZ-Arena statt, bereits am Sonntag empfangen die Niederösterreich Rekordmeister Rapid Wien zu ihrem Auftaktspiel in der Bundesliga (17:00 Uhr).

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