In den letzten Tagen wusste die Gerüchteküche kein Halten zu nehmen, die UEFA und die Champions League-Reform war eines der beherrschenden Sportthemen in dieser Woche. Heute Vormittag gab der europäische Fußballverband den Beschluss des UEFA-Exekutivkomitees bekannt. Demnach erhalten nun die ersten vier Nationalverbände in der UEFA-Fünfjahreswertung vier Fixplätze für die höchste europäische Spielklasse. Damit sind schon die Hälfte der Startplätze in der Gruppenphase auf vier Nationen aufgeteilt. Somit müssen die restlichen 16 Startplätze auf 50 (!) Nationen aufgeteilt werden, nachdem die UEFA auf ihrer Website schreibt „Es wird sichergestellt, dass Vereine aus allen Verbänden über ihre nationalen Ligen an beiden Wettbewerben teilnehmen können.“ Und auch die Europa League könnte eine neue Verteilung von Startplätzen bekommen.

Was bedeutet das für die österreichischen Vereine?

Hatte man bisher einen Champions League und drei Europa League-Startplätze und ab der Saison 2018/19 wahrscheinlich einen zusätzlichen CL-Platz, wird es nun für die österreichischen Vereine wahrscheinlich schwerer, sich für die Königsklasse zu qualifizieren, da es einfach weniger Plätze zu verteilen gibt. Wie die genaue Zugangsliste nach UEFA-Koeffizienten dann aussieht, wird erst Ende des Jahres 2016 bekannt gegeben.

Historische Vereinserfolge

Eine Idee hatte dann die UEFA noch: Vereine, die bereits früher historische Erfolge im Europapokal feiern durften bekommen bessere Chancen für einen Champions League-Platz, auch wenn sie sich über die nationale Liga nicht qualifizieren dürfen. Das hätte somit in dieser Saison einen Vorteil für Manchester United gebracht, nachdem diese in dieser Saison nur Europa League spielen dürfen.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick (Quelle: de.uefa.com)

  • Die vier Top-Klubs der vier bestplatzierten nationalen Verbände qualifizieren sich automatisch für die Gruppenphase der UEFA Champions League.
  • Alle weiteren Details der Zugangsliste werden für beide Wettbewerbe bis zum Ende des Jahres finalisiert.
  • Ein neues System für die Klub-Koeffizienten: Die Vereine werden nach ihrer eigenen Bilanz beurteilt (Löschung des Nationenteils für den individuellen Klub-Koeffizienten, es sei denn, dieser Koeffizient ist niedriger als 20 Prozent des Verbandskoeffizienten).
  • Vergangene Erfolge im Wettbewerb werden bei der Berechnung des Koeffizienten ebenfalls berücksichtigt (Punkte für gewonnene europäische Titel, die nach UEFA Champions League und UEFA Europa League gewichtet werden).

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