Letzten Mittwoch sorgte der LASK für eine große Überraschung. Er trotzte vielen Kritikern und besiegte den FC Basel im Hinspiel der CL-Quali mit 2:1. Somit sicherten sich die Linzer eine außerordentlich solide Ausgangssituation, für das heute stattfindende Rückspiel auf der Linzer Gugl, in dem man „über den Punkt gehen“ will.


Heute um 20:30 findet das heiß erwartete Rückspiel auf der Linzer Gugl statt. Rund 14.000 Zuseher werden erwartet, LASK-Coach Ismael setzt voll auf den „elften Mann“, der „auf diesem Niveau extrem wichtig sei“. Dass dieses Spiel genau auf der Gugl stattfindet, birgt eventuell auch einen kleinen Vorteil für die Linzer, die ihre Generalprobe gegen die Admira mit 1:0 für sich entschieden haben. Denn für den jetztigen Basel-Trainer Marcel Koller, der als ÖFB-Trainer Österreich zur EM 2016 geführt hatte, wird es ein Wiedersehen mit dem Stadion, das er am liebsten nie wieder gesehen hätte.

Noch als Trainer Österreichs verlor der Schweizer in selbigem Stadion gegen die Elfenbeinküste mit 3:0. „Warum ist da offen?“ und „Wollen die nach Mekka schauen?“ soll er vor der Partie gefragt haben. Zudem kritisierte er die fehlende Stimmung, der offenen Seite wegen. Für Marcel Koller war jenes Spiel, auch das bisher letzte auf der Gugl. Bis jetzt.

Basel wird nochmal alles reinwerfen müssen, um den Aufstieg doch noch zu fixieren. Da kommt es ziemlich ungünstig, dass Topstürmer Albian Ajeti vor kurzem nach England gewechselt ist und sein Ersatz Ricky Van Wolfswinkel verletzt passen muss. Dennoch gewannen auch die Schweizer ihre Generalprobe. Mit einem soliden 3:1 setzte man sich gegen Servette Genf durch. Ein Sieg der laut Basel-Verteidiger Silvan Widmer „Selbstvertrauen und Moral bringt“.

Doch auch der LASK wird topmotiviert in die Begegnung gehen. Ismael betitelte das Rückspiel gar als „das Spiel des Jahres“. Davon, dass den Linzern schon ein Punkt zum Aufstieg reichen würde, will der LASK-Coach nichts wissen. Man will „über den Punkt“ und „ans Limit“ gehen. Die ganze Mannschaft weiß, dass man in diesem Spiel vermutlich noch härter arbeiten muss, als im Hinspiel. Dort überrumpelten die Linzer Basel mit ihrem frühen Pressing, das sie über das gesamte Spiel durchzogen. Ein Pluspunkt für den Lask ist auch, dass Trainer Ismael vermutlich auf seine beste Elf setzen kann. Bis auf den verletzten Ramsebner, der vermutlich durch Routinier Pogatetz ersetzt wird, stehen alle Spieler zur Verfügung.

Sollte der LASK die Hürde Basel meistern, würde im Playoff entweder Club Brügge oder Dynamo Kiew warten. Ein Weiterkommen würde den Linzern zudem weitere fünf Millionen Euro bringen. Bei einem Ausscheiden wäre man ohnehin in der Gruppenphase der Europa-League vertreten, was auch ein kleiner Trost wäre. Übertragen wird die Begegnung darüber hinaus auf ORF 1.

 

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