In dieser Woche wird es für Österreichs Europacup-Teilnehmer ernst. Während für den LASK vor dem letzten Gruppenspiel leider keine Möglichkeit mehr auf ein Weiterkommen besteht, haben es Salzburg, Rapid und der WAC selbst in der Hand, den Einzug in die K.o.-Phase zu fixieren. Wir haben uns für euch die Ausgangslage der EC-Teilnehmer angeschaut.


Red Bull Salzburg:

Der FC Red Bull Salzburg hat seine Pflicht mit dem 3:1-Auswärtssieg vergangene Woche gegen Lok Moskau erfüllt. Nachdem Atlético Madrid gegen eine B-Elf von Bayern München nur ein 1:1-Unentschieden erreichte, geht es für die Bullen am kommenden Mittwoch in das Entscheidungsspiel gegen die Spanier. Bei einem Sieg gegen das Team von Diego Simeone stehen die Mozartstädter fix im Achtelfinale der Champions League. Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage ginge es für Daka & Co. in der Europa League weiter, vorausgesetzt, Lok Moskau verliert im letzten Gruppenspiel gegen Bayern München.

Die Generalprobe für das bisher wichtigste Spiel der Saison ist den Salzburgern jedoch misslungen. Gegen die Admira setzte es eine 0:1-Klatsche. Atlético hingegen holte einen 2:0-Heimsieg gegen Real Valladolid.

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SK Rapid Wien:

Der SK Rapid Wien kann in der kommenden Woche zum bereits dritten Mal den Einzug ins Sechzehntelfinale der Europa League klarmachen. Zuletzt gelang das den Grün-Weißen in den Jahren 2015 und 2018.

Am kommenden Donnerstag trifft man zu Hause im Finalspiel auf Molde. Die Norweger gewannen ihr vorletztes Gruppenspiel gegen Dundalk souverän mit 3:1. Damit steht fest, dass den Hütteldofern ein 1:0-Heimerfolg für den Aufstieg reicht. Sollte Molde jedoch ein Tor schießen, muss die Mannschaft von Didi Kühbauer einen Sieg mit zwei Toren Unterschied einfahren. Denn bei einer Punktgleichheit wird der Tabellenplatz zuerst auf Basis des direkten Duells und erst dann durch die Tordifferenz ermittelt. Und das Hinspiel in Molde haben die Wiener ja mit 0:1 verloren.

Vor dem entscheidenden Spiel am Donnerstag haben die Norweger in der Liga einen Sieg eingefahren. Gegen Aufsteiger Aalesund konnte man mit 2:1 gewinnen. Auch Rapid siegte in der Generalprobe. Gegen Hartberg gab es auswärts einen 3:1-Erfolg.

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Wolfsberger AC:

Auch die Kärntner haben es am letzten Spieltag der Gruppenphase selbst in der Hand. Die Wölfe brachten sich mit einem 1:0-Auswärtssieg bei CSKA Moskau in eine perfekte Ausgangslage für das letzte Gruppenspiel gegen Feyenoord.

Die Niederländer mussten sich im Parallelspiel gegen Dinamo Zagreb mit 0:2 geschlagen geben und sind nun unter Zugzwang. Für ein Weiterkommen muss das Team aus Rotterdam einen Sieg einfahren. Den Wölfen reicht hingegen bereits ein Unentschieden für den erstmaligen Einzug in die Entscheidungsspiele des Europacups.

Am vergangenen Sonntag kam der 15-fache niederländische Meister in der Liga nicht über ein 0:0 gegen Heracles Almelo hinaus. Für den WAC setzte es vor dem Finalspiel eine bittere Pleite. Das Team von Ferdinand Feldhofer musste sich mit 1:4 gegen die WSG Tirol geschlagen geben.

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LASK:

Die Linzer hat es besonders bitter erwischt. Nach fünf Spieltagen hat kein österreichischer Europacup-Vertreter mehr Punkte geholt als der LASK. Zuletzt konnte man mit einem 3:3-Unentschieden zwar ein fantastisches Ergebnis gegen Tottenham holen, gegen die Spurs hätte es für einen Aufstieg allerdings einen Sieg gebraucht.

Beim ersten Aufeinandertreffen in London hat man eine 0:3-Niederlage kassiert, weshalb die Engländer im direkten Duell vor die Oberösterreicher gereiht werden – auch wenn die Athletiker im letzten Spiel gegen Ludogorets gewinnen.

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