Der FC Salzburg hat den ersten Schritt auf dem Weg in die UEFA Champions League gemacht. Mit einem letztendlich klaren 3:0 gegen den mazedonischen Vertreter KF Shkendija kann der heimische Meister mit einem beruhigenden Polster ins Rückspiel gehen. Das deutliche Endergebnis täuscht aber über den Spielverlauf hinweg, in beiden Halbzeiten stand das Spiel auf der Kippe. Während es zum Ende ein Unwetter war, das für schlechte Laune sorgte, war es in der ersten Halbzeit der Gegner, der Salzburg Bauchschmerzen bereitete.

KF Shkendija konnte in der mazedonischen Liga souverän den Meistertitel einfahren. Ein Vorsprung von 35 Zählern und über 100 erzielte Tore ließen keine Zweifel über den Meister aufkommen. Der FC Red Bull Salzburg brachte dem Gegner trotz der klaren Favoritenrolle den nötigen Respekt entgegen, Trainer Marco Rose schickte seine aktuell stärkste Startelf für das erste Europacupspiel der Saison 2018/19 auf das Feld. Die Mazedonier hatten in der Qualifikation bereits die New Saints aus Wales und Sheriff Tiraspol aus Moldawien ausgeschaltet.



Bereits nach drei Minuten gab Munas Dabbur den ersten Warnschuss von außerhalb des Strafraums ab, die Marschroute der Salzburger war von Anfang an auf Offensive ausgelegt. Auch nach 11 Minuten brannte es schon wieder vor dem Tor der Mazedonier, Dabbur konnte eine Hereingabe von Yabo nicht am Torhüter vorbei bringen. Die Gäste konnten den Ball nur selten länger als einige Sekunden behaupten. Nach einer Viertelstunde konnte Salzburg die frühe Führung bejubeln, Dabbur verwertete einen Elfmeter souverän zum 1:0 nachdem er zuvor selbst im Strafraum gefoult wurde. Der Favorit schaltete auch nach dem Treffer keineswegs zurück, die nächste große Chance hatte Xaver Schlager mit einem Abstauber nachdem der Torhüter einen Schuss von Hannes Wolf nur abklatschen konnte. Nach 26 Minuten bot sich Shkendija plötzlich die große Chance auf den Ausgleich, konnte ein Tor von Ibrahimi gerade noch verhindern, in dieser Szene hätte der Schiedsrichter auch durchaus auf den Elfmeterpunkt zeigen können. Nach dieser Topchance riss der Spielfluss bei Salzburg merklich ab. Das zeigte sich in der 36. Minute, als Stankovic sein ganzes Können aufbieten musste, um einen Gegentreffer zu verhindern. Vor der Pause fingen sich die Bullen wieder etwas, quasi mit dem Halbzeitpfiff konnten die Fans doch noch einmal jubeln. Neuzugang Zlatko Junuzovic brachte einen Freistoß in den Strafraum, Dabbur fälschte mit dem Kopf noch leicht ab zum 2:0. So ging es mit der erhofften klaren, aber durchaus auch glücklichen Führung für Salzburg in die Kabinen.



Salzburg kam druckvoll aus der Pause, die erste Möglichkeit bot sich Junuzovic nach einer schönen Kombination auf engem Raum. Die erste Phase nach dem Wiederanpfiff war aber deutlich ausgeglichener als der Beginn der ersten Halbzeit. In der 53. Minute vergab Hannes Wolf die große Chance auf das 3:0 als er den Ball nach einem Konter knapp am Tor vorbei schob. Nach ca. einer Stunde Spielzeit öffnete der Himmel seine Schleusen, der starke Regen wirkte sich auch sichtbar auf das Spielgeschehen aus, Fehlpässe und Missverständnisse häuften sich merklich. Insgesamt konnte die zweite Spielhälfte vom Tempo nicht mit den ersten 45 Minuten mithalten. Die Mazedonier kamen nur vereinzelt vor das Tor der Salzburger, wenn war es aber meist nicht ungefährlich. Durch das Unwetter brach auch die Live-Übertragung zusammen, die Schlussphase konnten nur mehr die Zuseher direkt im Stadion live sehen. In der 81. Minute sorgte Samassekou durch den zweiten Elfmeter der Partie für das klare 3:0. Nur wenige Minuten später musste Junuzovic mit Gelb-Rot vom Feld, der Ex-Teamspieler wird seinem Club somit auch im Rückspiel fehlen. Nun überschlugen sich die Ereignisse, in der 84. Minute sorgte das Unwetter für einen Stromausfall und somit eine Spielunterbrechnung. Nach der Unterbrechnung wurde das Spiel für die letzten Minuten fortgesetzt, bei irregulären Bodenverhältnissen ließ Salzburg nichts mehr anbrennen und spielte den Sieg nach Hause.

Highlights: FC Salzburg – KF Shkendija.

[Video removed]

 

Das könnte dich auch interessieren

Tipp - die 12terMann-App!

Ab sofort seid Ihr nicht mehr vom Facebook-Newsfeed abhängig, ob Ihr die neuesten Infos rund um das Nationalteam und die Legionäre zugestellt bekommt. Mit der 12terMann-App bekommt ihr alles brandaktuell auf euer Smartphone geliefert - und das natürlich gratis! Ihr müsst lediglich beim erstmaligen Start der App die ‪‎Mitteilungen‬ zulassen und schon versäumt ihr nichts mehr!

Hier geht’s zu den ‪‎Downloads‬:
📱 Android: https://www.12termann.at/Android_App
📱 Apple iOS: https://www.12termann.at/iOS_App

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.