FC Salzburg muss sich beim Auftakt in die UEFA Champions League-Gruppenphase mit einem Unentschieden zufrieden geben. Die Bullen trennen sich vor 3.000 in Wals Siezenheim zugelassenen Zuschauern von Lok Moskau mit 2:2. Salzburg steht nach einer schwächeren ersten Halbzeit das Spiel, muss sich am Ende aber mit einem bitteren Ausgleich zufrieden geben.


In der ersten Halbzeit steht Lok Moskau gut und kommt auch zu guten Torchancen. Die dritte Möglichkeit beschert den Russen auch die verdiente Führung, Éder köpft nach einem Eckball zum 1:0 ein. Die Bullen finden in der Folge keine Antwort, deshalb muss die individuelle Qualität der Salzburger herhalten. Dominik Szoboszlai gleicht mit einem Traumtor Sekunden vor dem Pausenpfiff aus.

Nach dem Seitenwechsel findet Salzburg besser ins Spiel und hat mehr Räume. Bereits in der 50. Minute gelingt Zlatko Junuzovic die Führung, danach spielen die Salzburger deutlich stärker als in der ersten Halbzeit. Schnelle Kombinationen und gefährliche Angriffe sind die Folge. Patson Daka trifft kurz nach dem 2:1 die Außenstange.

Im Laufe der zweiten Halbzeit lässt der Salzburger Druck nach, die Bullen haben das Spiel aber trotzdem im Griff. In der 74. Minute verliert der von Jesse Marsch eingewechselte Masaya Okugawa in der eigenen Halbzeit den Ball – und dann geht es schnell. Dimitri Zhivoglyadov flankt den Ball in den Strafraum, Salzburg-Goalie Cican Stankovic reagiert beim Kopfball von Vitali Lisakovich nicht schnell genug und Lok gleicht fast wie aus dem Nichts aus. Doppelt bitter: Beim Ballverlust von Okugawa hätte der Schiedsrichter Serdar Gözübüyük auch auf Freistoß für Salzburg entscheiden können, es war für den VAR aber keine klare Fehlentscheidung. In der 92. Minute hat Daka die Top-Chance auf den Siegestreffer. Der 22-Jährige taucht nach tollem Pass von Megrim Berisha allein vorm Tor auf, scheitert aber an Lok Moskau-Goalie Guilherme Marinato