Starke Leistung des FC Red Bull Salzburg bei seiner Premiere im Achtelfinale der UEFA Champions League. Der heimische Meister bot dem großen Favoriten FC Bayern München erfolgreich die Stirn und erreichte ein 1:1 Unentschieden. Bis zur 90. Spielminute sah es sogar nach einem vollen Erfolg für die Mozartstädter aus.

Das Spiel begann schwungvoll, beide Teams versteckten sich nicht und suchten ihr Heil in der Offensive. In der 12. Spielminute musste Salzburg einen Schock verdauen: Stürmer Noah Okafor schied verletzt aus und wurde durch Junior Adamu ersetzt. Und genau dieser erzwungene Wechsel sollte sich wenig später auszahlen. Über Camara und Adeyemi kam der Ball zu Adamu, der ihn sehenswert im Tor unterbrachte. Somit ging es mit einer erfreulichen 1:0 Führung in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel gelang es den Bayern das Spiel zunehmend unter Kontrolle zu bringen, die Gäste konnten sich immer weitere Chancen erspielen. Die Defensive der Salzburger hielt aber lange dicht – bis zur 90. Spielminute. Ein hoher Ball landete im Strafraum bei Coman, der ohne Probleme den Ausgleich erzielen konnte.

Somit geht der FC Red Bull Salzburg mit allen Chancen auf den Aufstieg ins Viertelfinale in das Rückspiel am 8. März in München.

Matthias Jaissle (Salzburg-Trainer): “Es war in Summe eine super Partie, wir haben alles reingehauen, was im Tank war. Die erste Hälfte war genauso, wie wir uns das vorgestellt haben. In der zweiten Hälfte haben wir viele Umschaltaktionen nicht fertig gespielt und hatten viele Ballverluste. Wenn wir das 2:0 machen, gehen wir wahrscheinlich als Gewinner vom Feld. So kassieren wir den Ausgleich, man muss aber schon auch sehen, dass Bayern einige Chancen hatte. Bei der Elfersituation von Adeyemi und Pavard vertraue ich voll auf den VAR. Wir haben die Bayern vor Probleme gestellt, das frühere Pressing war schon wirklich gut. Wir fahren nach München mit breiter Brust, mit dem Selbstvertrauen, das wir heute gesehen haben, und wir spielen wieder unser Spiel.”

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