Der SK Sturm Graz verliert das Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde für die UEFA Champions League gegen Ajax Amsterdam mit 1:3. Aufgrund der Niederlagen in beiden Partien spielen die Grazer nächsten Donnerstag in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Der Gegner in der dritten Runde wird entweder Dundalk FC (Irland) oder AEK Larnaka (Zypern) heißen.


Im Vergleich zum Hinspiel vor einer Woche stellte Sturm-Trainer Heiko Vogel um: Für Anastasios Avlonitis spielte Sandi Lovric, mit Philipp Hosiner statt Lukas Grozurek wurde ein zweiter Stürmer gebracht.

 

Von Beginn an versuchten die Grazer zu einem Torerfolg zu kommen, ein Schuss von Filipe Ferreira nach zwei Minuten verfehlte das Tor aber deutlich. Aber auch die Gäste aus den Niederlanden drängten auf einen Treffer, Jörg Siebenhandl rettete gegen Dusan Tadic. Und auch gegen Klaas-Jan Huntelaar konnte sich der Torhüter der Grazer auszeichnen. Direkt im Gegenzug sprintete Fabian Koch über das halbe Feld, kam aber nicht zum Abschluss. Danach verflachte die Partie für ein paar Minuten, bis ein Schuss von Emeka Eze am Tor von Ajax vorbeiging. In der 20. Minute fiel Hosiner im Strafraum, doch Schiedsrichter Bartosz Frankowski ließ weiterspielen.

Ein Schuss von Stefan Hierländer ging knapp über das Tor. Siebenhandl rettete mit einer überragenden Parade nach 27 Minuten das 0:0. Die Grazer versuchten sich in den Strafraum zu kombinieren, doch oft fand der letzte oder vorletzte Pass keinen Abnehmer. Nach einer Flanke von David Neres stoppte Huntelaar den Ball mit der Brust und schoss den Ball volley ins Tor. Kurz vor der Pause zeichnete sich erneut Siebenhandl aus, diesmal bei einen Versuch von Neres. Im Gegenzug lenkte Ajax-Torhüter André Onana einen Distanzschuss von Hierländer über den Pfosten.

Hosiner wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit ausgewechselt, Markus Pink kam neu in die Partie. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff brachte Neres den Ball in den Strafraum, Koch kam gegen Tadic zu spät und der Serbe schoss den Ball zum 2:0 – aus der Sicht der Niederländer – ein. Im Anschluss scheiterte Pink an Onana und Lovric schoss das Spielgerät über das Tor. Bei den Grazern fehlte die zündende Idee, um die Abwehr der Amsterdamer zu überwinden, zu viele Pässe in Strafraumnähe wurden abgefangen. Raphael Obermaier ersetzte nach nicht ganz einer Stunde Markus Lackner.

In der zweiten Halbzeit tat sich weniger, als in der ersten. Ajax musste nicht und Sturm schaffte es nicht gefährlich zu werden. Siebenhandl parierte nach 71. Minuten im eins gegen eins gegen einen Angreifer der Niederländer durch. Nach 75 Minuten wurde Maximilian Wöber für Carel Eiting ins Spiel gebracht. Huntelaar wurde mit einem starken Steilpass von Wöber in Szene gesetzt und lupfte den Ball über den herauslaufenden Siebenhandl. Von Sturm kam im Anschluss noch weniger, man merkte der Mannschaft den Umbruch im Sommer und die fehlende Abstimmung der Spieler einfach an. Ein Eigentor von Onana brachte immerhin den Ehrentreffer für die Grazer, nachdem der Schlussmann einen Rückpass von Matthjis de Ligt nicht richtig stoppen konnte.

Für den SK Sturm Graz geht es nächsten Donnerstag in der dritten Qualifikationsrunde der Europa League gegen Dundalk FC oder AEK Larnaka weiter, zuvor absolvieren die Steirer am Samstag ihr Ligaspiel beim FC Wacker Innsbruck (17:00 Uhr).

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