Nachdem die letzte Europacup-Teilnahme für den FK Austria Wien nun bereits drei Jahre her ist, soll es diese Saison endlich wieder klappen. Die Veilchen stehen nun in der letzten Qualifiktionsrunde zur UEFA Europa League, dem “Play-off“, wo sie im Hinspiel zuhause auf die norwegischen Gäste vom Rosenborg Trondheim trafen. Alle Einzelheiten zum Spiel im Ernst-Happel-Stadion, wo sich 6.090 Zuschauer eingefunden haben, gibt’s hier bei uns. Dazu bekommen Sie detaillierte Zusammenfassungen, Statistiken und die Stimmen zum Spiel präsentiert.

Die Aufstellungen (Quelle: de.uefa.com)

Die erste Halbzeit

Die erste Chance im Spiel gab es nach neun gespielten Minuten, nach einer Ecke von Raphael Holzhauser kann der Trondheimer Goalie gerade noch klären. In der 15. Minute wurde es zum ersten Mal für die Veilchen gefährlich – der Trondheimer Anders Konradsen trifft den Ball völlig freistehend aber nicht richtig. In der 33. Spielminute will Larry Kayode den Ball flach durch die Mitte spielen, dieser wird aber unabsichtlich von einem der Gegenspieler geblockt. Ein weiteres Mal aufatmen konnten die Hausherren nach 38 Minuten. Nationalgoalie Robert Almer macht das kurze Eck auf, woraufhin er aber von Alex Gersbach völlig überrascht wird – das Leder ging aber knapp am Tor vorbei. In der 40. Minute ging Felipe Pires am Trondheimer Goalie vorbei – scheiterte dann aber am zu spitzen Winkel. Zum Abschluss der ersten Hälfte parierte Almer noch einmal grandios: Er konnte einen Volley-Schuss von von Pal André Helland gerade noch abwehren. Torlos ging es dann zurück in die Kabinen. 

Die zweite Halbzeit

Drei Tore gab es insgesamt in der zweiten Halbzeit. Und direkt die erste Chance konnte zum Tor umgewandelt werden. Austrianer Alexander Grünwald zieht aus knappen 20 Metern ab und trifft per Traumtor ins rechte Kreuzeck zum 1:0 im Europa League-Play-off. Nun ging es Schlag auf Schlag – nur zwei Minuten später erhöht Felipe Pires nach einem Konter alleine vor dem Goaile unglaublich cool zum wichtigen 2:0 im Ernst-Happel-Stadion! In der 72. Minute kassierte Larry Kayode die gelbe Karte nach einem Spiel mit Ellenbogen im Luftzweikampf. In der 80. Minute gab es die erste Chance für Trondheim in der zweiten Hälfte – Pal André Helland zirkelt den Ball aber am Tor von Robert Almer vorbei. Aber doch gab es in der Schlussphase ein Gegentor für die Veilchen. Nach einem Freistoß trifft Tore Reginiussen per Kopf zum, vielleicht zum Verhängniswerdenden 2:1. Das ist dann auch der Endstand in Wien!

https://twitter.com/FKAustriaWien/status/766346533356920832

Highlights

Zusammenfassung

FK Austria Wien – Rosenborg Trondheim 2:1 (0:0)

Ernst-Happel-Stadion, Wien – 6.090 Zuschauer

1:0 (51.) Grünwald
2:0 (53.) Pires
2:1 (90.+1) Reginiussen

FK Austria Wien (4-2-3-1): Almer; Larsen, Rotpuller, Filipovic, Martschinko; Serbest , Holzhauser; Venuto (84./De Paula), Grünwald (80./Windbichler), Pires; Kayode (90./Friesenbichler)

Rosenborg Trondheim (4-3-2-1): Kwarasey; Svensson, Reginiussen, Eyjölfsson, Gersbach; Jensen, Konradsen, Midtsjö (77./Vilhjalmsson); Helland, Gytkjaer , Skjelvik (71./Rashani);

Schiedsrichter: Benoit Bastien (FRA); Hicham Zakrani (FRA), Frédéric Haquette (FRA) (Assistenten); François Letexier (FRA) (vierter Offizieller); Paul Krähenbühl (SUI) (UEFA-Delegierter); Nikolay Levnikov (RUS) (Schiedsrichterbeobachter);

Statistiken (FAK-RBK; Quelle: www.flashscore.at):

Stimmen und Reaktionen:

Thorsten Fink, Trainer des FK Austria Wien: „Erst einmal bin ich zufrieden, dass wir das Spiel gewonnen haben. Es war ein sehr schwieriges Spiel gegen einen Gegner, der gewohnt ist, das Spiel zu machen. Es war klar, dass Rosenborg auch zu Chancen kommen wird. Das, was wir uns vorgenommen haben, haben wir sehr gut umgesetzt. Wenn man das Tor in der Nachspielzeit bekommt, tut das natürlich weh. Aber wir sind zufrieden, dass wir den Rhythmus gebrochen haben. Wir können auch in Trondheim gewinnen, wir fahren dorthin, um zu gewinnen.“

Kare Ingebrigtsen, Trainer von Rosenborg Trondheim: „Das 2:1 ist genug für uns, dass wir zu Hause gewinnen können. Von einer schwierigen Situation ist es durch das Tor zu einer Situation geworden, die wir meistern können. Nach dem 2:0 hatten wir Chancen, die sollten wir eigentlich nutzen. Sie hatten zwei Schüsse aufs Tor und haben zwei Tore gemacht. Wir hätten es besser machen sollen, aber es ist ein O.-k.-Resultat.“

Raphael Holzhauser, FAK-Spielmacher: “Wir sind zuletzt hart kritisiert worden, aber wir glauben an uns. Der Auswärtstreffer war bitter, aber wir haben dennoch ein gutes Spiel gemacht. Uns erwartet jetzt ein Hexenkessel. Ich denke jedoch, dass wir eine gute Ausgangslage für das Rückspiel haben.”

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