Der SK Sturm Graz muss sich im Champions-League-Hinspiel gegen Ajax Amsterdam nach einer harmlosen Leistung mit 2:0 geschlagen geben. Nach einem Fehler von Jörg Siebenhandl und einem Elfmeter schafften sich die Niederländer eine gute Ausgangssituation für das Rückspiel in Graz.


Mit einem 5-2-3 schickte Sturm-Trainer Heiko Vogel seine Mannschaft gegen Amsterdam auf das Feld. Mit Lukas Spendlhofer, Dario Maresic sowie Rückkehrer Anastasios Avlonitis in der Innenverteidigung und Neuzugang Filipe Ferreira und Fabian Koch auf den Außenbahnen stellt man sich eher defensiv auf Ajax ein. Markus Lackner und Peter Zulj bildeten das Mittelfeld, im Angriff waren Emeka Eze in der Mitte, sowie Lukas Grozurek auf links und Stefan Hierländer auf rechts zu finden. Jörg Siebenhandl hütete das Tor der Grazer. Bei der Heimmannschaft vertraute man auf ein 4-3-3 ohne Legionär Maximilian Wöber in der Startelf. 

Vor Anpfiff wurde es in der ausverkauften Johan-Cryuff-Arena noch einmal ganz still. Für den erst kürzlich verstorbenen, ehemaligen Ajax-Spieler sowie Sturm-Manager Heinz Schilcher gab es eine Schweigeminute.

Das Spiel startete mit einem bemühten Sturm Graz, das auch die erste große Chance verzeichnen konnte. Nach einem Freistoß von Peter Zulj außerhalb des Strafraums köpft Markus Lackner den Ball knapp über die Querlatte. Das erste Tor fiel hingegen auf Seiten der Gastgeber, und das auch noch auf sehr unglückliche Weise. Der auffällige Hakim Ziyech ließ Dario Maresic mit einem Haken aussteigen und setzte einen nicht gut platzierten Schuss auf das Tor von Siebenhandl ab. Der Ball springt dem Sturm-Keeper daraufhin aber über den Handschuh und weiter ins Tor. 

Nach dem Führungstreffer verloren die Steirer den Faden. Ajax brachte die Grazer mit sehr viel Ballbesitz (über 70% in der ersten Hälfte) in die Bredouille und ließ ihnen kaum Luft zum Atmen. Großchancen von Huntelaar und David Neres blieben ungenützt und somit ging es mit einem 1:0 in die Katakomben des Johan-Cryuff-Stadions.

Nach Wiederanpfiff kam Sturm wieder ein wenig besser ins Spiel. Ein schneller Konter in der 55. Minute blieb unbelohnt, Fabian Koch konnte eine platzierte Flanke in den Strafraum nicht gut verwerten. Jedoch mussten die Grazer wieder einen herben Rückschlag hinnehmen, denn David Neres wurde von Anastasios Avlonitis im Strafraum gefoult und der Schiedsrichter zeigte in der Folge dessen auf den Punkt. Den Elfmeter konnte Siebenhandl zuerst noch abwehren, jedoch fiel der Ball Schöne noch einmal vor die Füße und dieser konnte im Nachsetzen den Ball verwandeln. 

Sturm hatte daraufhin weiterhin keine Kontrolle über das Spiel. Ajax bestimmte die Gangart und siegte souverän gegen ein zu Beginn bemühtes aber allgemein sehr harmloses Sturm Graz. Die Ausgangssituation für das Rückspiel am 1. August in Graz ist für die „Blackies“ natürlich nicht wirklich berauschend, ein Auswärtstor hätte die Situation um einiges verbessert. Aber der Käse ist noch nicht gegessen.

Ajax Amsterdam – SK Sturm Graz 2:0 (1:0)

Tore: Ziyech (15.), Schöne (55.)

Ajax Amsterdam: Onana, de Ligt, Mazraoui, de Jong, Tagliafico; van de Beek, Ziyech, Eiting (86. Blind); Schöne (66. Tadic), Neres, Huntelaar (87. Sierhuis)

Sturm Graz: Siebenhandl; Ferreira (46. Lovric), Avlonitis, Spendlhofer, Maresic, Koch; Lackner, Zulj; Grozurek (76. Huspek), Eze (59. Hosiner), Hierländer

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