Schon vor wenigen Wochen verkündete Zlatko Junuzovic mittels einer Video-Botschaft, dass er seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern und den SV Werder Bremen mit dem Ende der Saison verlassen werde. Im Zuge des letzten Saison-Heimspiels des Tabellenzwölften gab es schließlich einen emotionalen Abschied für den Ex-Austria-Kicker. Unter tosendem Applaus und mit Sohn Clemens auf dem Arm bedankten sich Fans, Spieler und die Vereins-Verantwortlichen bei ihrem Kapitän für seinen langjährigen, bedingungslosen Einsatz im Werder-Trikot. Nach sechseinhalb Jahren in der Deutschen Bundesliga kehrt der 30-Jährige nun nach Österreich zurück. 

Die schönsten Tore im Werder-Trikot:

VIDEO: Die besten Tore von Zlatko Junuzovic für Werder Bremen

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Lange wurde über den neuen Verein spekuliert. Der Mittelfeld-Akteur wurde unter anderem auch mit Klubs aus der „Major League Soccer“ in Verbindung gebracht. Nun gibt es jedoch Gewissheit. Der Ex-Teamspieler unterschreibt einen bis 2021 laufenden Vertrag bei FC Red Bull Salzburg. „Ich hatte viele Gespräche mit den Klubverantwortlichen, in denen mir die Philosophie und welche Rolle ich in der Weiterentwicklung des Klubs und der vielen Talente spielen soll, genau erläutert wurde. Diesen Weg mitzugestalten und dabei zu sein, ist für mich spannend und eine große Herausforderung.“, begründete Junuzovic auf der Homepage des FC Red Bull Salzburg seinen Wechsel an die Salzach.

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Damit zeigt sich der Serien-Meister schon vor dem Abschluss der Saison für mögliche Abgänge von Stammspielern wie Valon Berisha, Amadou Haidara oder Diadie Samassekou gewappnet. Die Verpflichtung von Junuzovic wirkt in jener Hinsicht jedoch überraschend, als dass sich das Beuteschema der Salzburger eher auf junge Talente bezieht, die gegebenenfalls vorerst beim Schwesternklub FC Liefering an den „Erwachsenen-Fußball“ herangeführt werden. Wobei man auch sagen muss, dass „Zladdi“ seinen Zenit noch lange nicht erreicht und sicher noch ein paar Jahre Profifußball vor sich hat. Zudem könnte seine Erfahrung, die er mit über 50 Länderspielen und 187 Einsätzen in der Deutschen Bundesliga definitiv mit sich bringt, für die anstehende Champions-League-Qualifikation der „Roten Bullen“ in der kommenden Saison Gold wert sein. Dies sieht Sportdirektor Christoph Freund ähnlich: „Mit Zlatko haben wir einen absoluten Führungsspieler verpflichtet. Er hat große Qualität und viel Erfahrung, womit er auch für unsere vielen jungen Spieler ein wichtiger Faktor sein wird. Bei den Verhandlungen war zu merken, dass er den Weg des FC Red Bull Salzburg in den letzten Jahren sehr genau verfolgt hat und beeindruckt war.“

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